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RSSPrint

offene Kirche

Unsere 21.Saison im Jahr 2020 "Nikolaikirche - offen für Alle" wird situationsbedingt später beginnen. Eigentlich sollte dieses Jahr ein Jubiläum anläßlich  „20Jahre Landesgartenschau Luckau „ gefeiert werden. Einige Veranstaltungen sind schon abgesagt.

Bis jetzt planen wir am 02.Mai 2020 wieder mit der Kirchenöffnung an Wochenenden zu beginnen. Über Öffnungen in der Woche ist noch nichts klar, aber wir arbeiten daran. Eine Verschiebung nach hinten ist aber auch möglich.

Bitte schauen sie vorher nach ob ein Besuch unserer Kirche möglich ist. Wir wollen weder Sie als Besucher noch unsere Mitarbeiter gefärden. Bleiben Sie bis dahin behütet

im Auftrag der Kirchengemeinde Ihr Hans-Jürgen Kayser.

Rundgang durch die Kirche

Hochaltar
Der im Chorumgang stehende Hochaltar wurde 1670 von dem Doberluger Hoftischler Abraham Jäger erbaut. In dem für Barockaltäre typischen Aufbau sind Gemälde mit Szenen aus der Bibel zu sehen: Abendmahl, Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt Jesu. In den Medaillons ist die Verkündigung und die Geburt Christi dargestellt. Die Gemälde wurden von dem Maler Christoph Krause aus Großenhain geschaffen.

 

 

 

 

 

 

 

 
Doppelwendeltreppe

Die doppelläufige Wendeltreppe neben dem Eingang zur Sakristei führt zu den Logen und Emporen der Nordseite der Kirche. Sie ist ein Werk des Luckauer Tischlermeisters Joachim Bandigk aus dem Jahre 1673.

 

 

 

 

 

 

 

Kanzelfiguren
Die Figuren die die Kanzel tragen, wurden 1666 von dem Torgauer Bildhauer Andreas Schultze aufgestellt. Sie sind die lebensgroßen Nachbildungen von Moses und Aaron und bestehen – wie die Kanzel selbst – aus Sandstein. Reliefs am Aufgang der Kanzel zeigen Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament. Der Schalldeckel zeigt Jesus Christus als Weltenrichter. Diese Kanzel war das letzte Werk von Schultze.

 

 

 

 

 

 

Donat Orgel


Die sich auf der westlichen Emporenanlage befindende Orgel wurde 1672 von dem Orgelbauer Christoph Donat aus Leipzig erbaut. Sie ist eine dreimanualige Hoch-Barockorgel mit 44 klingenden Registern und ca. 3.500 Pfeifen. 1978 wurde die Orgel umfangreich von der Orgelbau-Firma Schuke aus Potsdam restauriert.

Taufstein

1670 wurde der Taufstein in Form eines Kelches geschnitzt und bemalt. Abraham Jäger und Christoph Krause waren auch hier gemeinsam die Künstler. Auf dem Taufstein sind sechs von Krause bemalte Bildtafeln eingearbeitet, die im Zusammenhang mit Taufe und ihrer Wirkung stehen.

Weitere bemerkenswerte Gegenstände in unserer Kirche sind die Patrizierlogen, die Bauinschrift der Kirche und das von außen sichtbare Spruchband.

Letzte Änderung am: 22.03.2020